Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Annabelle » Di 13. Feb 2018, 10:32

Hallo liebes Forum,

ich habe mich angemeldet, um einige Fragen loszuwerden. Ich wäre euch sehr, sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet. Ich habe seit 2 Jahren Schmerzen in den Mittelfingern und manchmal auch ein wenig in den anderen Fingern. Die Finger sind morgens etwas steif, was aber nach rund 5 Sekunden Bewegung vergeht. Ja, es braucht wirklich nur ganz wenige Sekunden. Ich habe auch in beiden Unterarmen (Oberseite) leichte Schmerzen. Es zieht. So ein wenig wie Museklkater. Ich war bei diversen wirklich guten Orthopäden und auch bei einem guten Rheumatologen. Der Orthopäde meinte, dass ich einfach Arthrose hätte und eine Verengung in der Mittelhand. die Schmerzen in den Unterarmen kämen von meiner kompletten Fehlhaltung beim Tippen in der Redaktion am PC. UND: diese Schmerzen könnten von innerer Verkrampfung herrühren: ich hatte in der Tat vor 2 Jahren eine furchtbare Zeit voller Angst und Sorge hinter mir und habe mich selbst täglich dabei ertappt tagsüber, wie ich meine Hände udn Arme komplett verkrampf nach innen gebogen immerzu gehalten habe. Super angespannt die ganze Zeit. Keine Ahnung,, warum ich das gemacht habe...völlig absurd.

Der Rheumatologe hat im Abstand von 2 Jahren Bluttests gemacht, die alle völlig in Ordnung waren. Keinerlei Hinweis auf Rheuma oder Schilddrüsenprobleme oder sonst was. Ich habe auf vier Tenderpunkte leicht reagiert. Er hat gesagt, dass ich weder Rheuma noch Fibromyalgie habe. Ich habe keinerlei weitere Fibro-Symptome: ich habe keine Verdauungsprobleme, wirklich null, da ist alles perfekt. Ich kann gut schlafen, ich bin auch nicht erschöpft oder zerschlagen oder sonst wie müde. Ich ahbe auch noch nie in meinem Leben Blasenprobleme gehabt. Ich habe auch keine Rückenschmerzen oder Rückenprobleme. Kräftige Massagen vertrage ich sehr gut, sanfte Streichmassagen finde ich öde. Und nach richtigem Sport habe ich keinerlei Verschlechterung am Folgetag, sondern eher guttuende Besserung.

Ich habe lediglich diese komsichen Fingerschmerzen und Unterarmziehen seit 2 Jahren.

Da ich mit Freunden im Herbst zu einem Zug-Vogelschutzcamp fahre, um illegale Klebefallen und Fangnetze abzubauen auf Zypern, bin ich letzte Woche nochmal in diese Rheumapraxis gegangen, um zu fragen, was ich machen kann, dass meine Hände nicht mehr schmerzen. Ich bin dort auf eine junge, sehr unsympathische Ärztin gestoßen, die sich nach wenigen Momenten suuuper sicher war, dass ich Fibromyalgie habe. Als ich nachfragte und verwundert war, sagte sie mir "Naja, vielleicht haben sie keine klassische Fibromyalgie, sondern einfach eine Schmerzerkrankung....was sollen sie denn sonst haben....irgendetwas müssen sie ja haben"!

Da es mir nie wirklich schlecht geht, wie vielen Fibromyalgieerkrankten, wollte ich fragen, warum Ärzte so gerne die Diagnose "Fibromyalgie" stellen? Muss denn jeder Muskel- oder Gelenkschmerz sofort diese Erkrankung sein???? Meine Probleme fallen exakt mit dem Beginn meiner Wechseljahre zusammen und ich habe ich habe gehört und gelesen, dass Muskel- und Gelenkschermzen auch gehäuft bei Frauen in den Wechseljahren auftreten.

Meine Frage: WOHER soll ich nun wissen, was ich habe??? Muss ich mir den Schuh "Fibromyalgie" anziehen??? Muss ich jetzt inAngst und Schrecken leben???
Wie war das mit den Symptomen bei euch?

Ich wäre euch SEHR dankbar für eine Antwort,
Annabelle
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Shetyna » Di 13. Feb 2018, 11:39

Hallo Annabelle,

es ist sehr schwer deine Fragen zu beantworten, da wir keine Ärzte sind. Normalerweise dauert es immer endlos lange bis man die Diagnose Fibromyalgie bekommt, damit tun sich viele Ärzte sehr schwer und man wird eher in die Psycho-Schublade gesteckt. Es ist sehr schwer Fibromyalgie festzustellen, da man das weder durch Bluttest oder durch Röntgen nachweisen kann. Und da bei dir scheinbar die normalerweise üblichen Symptome fehlen, wirst du wahrscheinlich keine Fibromyalgie haben. Aber wie gesagt, wir sind hier keine Ärzte, und deshalb möchte ich dazu auch nichts weiter sagen. Kann dir aber empfehlen diesen Link zu lesen, da gibt es sehr viele Infos zum Thema:

http://www.wozu-socken.de/physische-aus ... romyalgie/

Ich hoffe sehr, dass du endlich einen guten Arzt findest der dir die richtige Diagnose stellt und dir helfen kann. Und im übrigen muss man mit Fibro nicht in Angst und Schrecken leben, sondern man ist eben eingeschränkt in vielen Dingen und hat weniger Lebensqualität. Aber das ist nicht das Ende und daher versuchen wir ja auch hier alle trotz allem noch Spaß zu haben.

Liebe Grüße
Shetyna
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Annabelle » Di 13. Feb 2018, 12:24

Nein, natürlich seid ihr keine Mediziner. Aber ich hatte gehofft, dass mir der ein oder andere ganz kurz seine Anfangssymptome schildern könnte. Auch wenn jeder ganz ander gestrickt ist, so würde es mir doch helfen, Anfangssymptomatiken vergleichen zu können. Und vielleicht auch das Alter, in dem erste Smptome aufgetreten sind. Ich bin jetzt 50.
Also: ich bin weiterhin für jede Anfangsschilderung mehr als dankbar!
Annabelle
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Connie » Di 13. Feb 2018, 14:03

Hallo Annabelle,

ich verstehe Dich sehr gut, daß Du gerne Schilderungen haben möchtest, wie es anderen ergangen ist. Zu Anfang meiner Erkrankung habe ich auch sehr stark nach solchen Schilderungen gesucht, gehofft, Symptome zu finden, wie ich sie auch habe, nur, damit ich endlich herauskriege, WAS mir denn fehlt. Die Ärzte waren für mich auch keine große Hilfe. Mein Hausarzt sagte zu Anfang, daß man nicht sagen könne, woher die einzelnen Symptome bei mir kämen. Ich habe Hashimoto Thyreoiditis (Schilddrüse), + Fibromyalgie und ich muß wohl auch in den Wechseljahren gewesen sein, denn das Alter dazu hatte ich. Ach ja, ich war ca. 55 Jahre alt, als es schleichend anfing, es war da und ging dann für länger auch wieder weg. Ich bekam leichte bis mittelschwere(nur manchmal) Schmerzen im gesamten Körper. Manchmal hatte ich Schluckbeschwerden. Beim Gehen legte sich wie eine Eisenklammer um meinen Körper. Ich bekam Ohrgeräusche. Dann hatte ich öfter Schwindel. Nach läppischen 15 Treppenstufen fühlte ich mich total erschöpt und es dauerte ewig lang, bis diese Erschöpfung zurückging.
Bei mir waren die Schmerzen jedoch nicht im Vordergrund.
Ich kenne die Gespanntheit in der Muskulatur, die Du beschreibst, auch sehr gut, hatte ich auch schon vor meiner Erkrankung, als es mir noch gutging. Ob das bereits die Vorboten waren, oder ob das meinem Hashimoto zuzuschreiben ist, kann ich nicht sagen. Auch ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich z.B. meine Kiefer stark angespannt habe, oder auch komplett steif und angespannt dasaß, gar nicht normal locker.

Es ist nicht so einfach festzulegen, was eigentlich zu Anfangssymptomen gehört hat; jedenfalls in meinem Fall nicht.
Ach, ich kann noch ergänzen: Bevor ich all das oben geschilderte bekam, hatte ich immer mal wieder Schmerzen in den Füßen und um die Fußgelenke. Mal eine Stunde lang, mal länger. Ging aber auch immer wieder weg. Mittlere Schmerzen in der Hüfte hatte ich auch, gingen auch immer wieder weg. Orthopäde konnte nicht sagen, was es ist. Ich bekam 5x zehnminütige Stoßwellen dagegen. Half aber nichts.

Ich möchte Shetyna zustimmen, ich glaube auch nicht (weiß es selbstverständlich auch nicht), daß Du Fibromyalgie hast. Hat es sich denn bei Dir in den zwei Jahren verschlechtert?

Viele Grüße

Die Connie
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Claudia » Di 13. Feb 2018, 18:59

Hallo Annabelle!
Also bei mir hat die Fibro mit Schmerzen in Händen und Armen begonnen,so schlimm das ich oft vor dem Kinderbett stand und nicht wußte wie ich mein Kind hoch nehmen sollte. Zu der Zeit hatte ich von Fibro noch keine Ahnung .
Die Schmerzen im Rücken habe ich damals meinen Beruf zugeschrieben und als die Schlafprobleme schlimmer wurden,bekam ich mit 37 Jahren die Diagnose Wechseljahre. Aber von dem Zeitpunkt an ,wurde es schlimmer mit den Schmerzen in den Armen ,im Rücken und da der Orthopäde nicht weiter wußte würde ich zum Rheumatologen geschickt .
Nach dem Test auf Rheumafaktoren ,einem ausführlichen Gespräch und dem Druck auf die Tenderpunkte wurde ich entlassen . Der Orthopäde teilte mir die Diagnose mit und sagte dann da könne er mir nicht helfen *denk002* .
Also habe ich das erstmal ignoriert und teuer dafür bezahlt ,hat mich mehrere Zähne und Brücken gekostet bis ich irgendwann gemerkt habe der Schmerz ist Fibro und endlich eine Therapie durch meinen Hausarzt eingeleitet wurde.

Bei dir ist es offenbar so ,das es immer die gleichen Schmerzen an der gleichen Stelle sind und die Ärztin sagte ja zu dir
„es sei keine klassische Fibro,sondern einfach eine Schmerzerkrankung !“ und Schmerzen sind ja vorhanden bei dir.
Hoffe mein Bericht ist dir eine Hilfe!
Viele Grüße
Claudia
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Lora58 » Mi 14. Feb 2018, 10:00

Hallo Annabelle,
wenn Du "nur" Schmerzen in den Fingern hast und die hauptsächlich nach der Nacht ist das bestimmt keine Fibro. Das ist Arthrose und wird sich wohl ausweiten bei Deinem Beruf und man kann ebenfalls nichts tun. Wenn es bei kaltem Wetter z.B., sehr weh tut, empfehle ich ein Linsenbad. d.H. die Linsen sind vom Kühlschrank dann raus in eine größere Schüssel und die Finger drin "baden". Die Linsen kommen anschl. wieder in den Kühlschrank. Man kann sie auch in den Gefrierschrank tun aber dann sollte man Handshuhe tragen.

Zur Diagnose Fibromyalgie: Da bist Du etwas falsch informiert. Die Diagnose gibt es selten, jedoch vermehrt in letzter Zeit, weil es einfach zu nimmt. Wir gehen oft ein wahres Ärztehopping durch bis wir überhaupt mal annähernd an die Diagnose ran kommen. Dann gibt es eh noch einen Haufen Zufallsbefunde. Jedoch wissen wir meistens selbst was wir haben. Es sind gundsätzlich Muskelschmerzen. Schmerzen die sich dauerhaft anfühlen wie Muskelkater obwohl wir keine Gymnastik gemacht haben.
Oft geht es Jahre bis erkannt wird was wir haben. So einfach ist das doch nicht.

LG
Lora
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Mia » Mi 14. Feb 2018, 10:17

Moin Annabelle!
Ob Du Fibro hast, kann ich auch nicht sagen, sorry! Bei mir fing es nach einer Brustkrebs OP mit anschließender Bestrahlung und Chemo an. Hatte bei geringster Anstrengung ständige Schwächeanfälle, die ich zuerst auf die Chemo und dann auf Unterzuckerung führte. Schmerzen setzten auch ein, und zwar im Rücken, wo auch einige Bandscheibenvorfälle diagnostiziert wurde. Es wurde so schlimm, dass ich kaum noch gehen konnte und kam dann zur Reha. 4 Wochen und es ging mir nicht besser im Gegenteil. Die Schmerzen wurden schlimmer, aber die Diagnose stand ja. Bandscheibenvorfall. Die Ärzte wollten aber noch nicht operieren und ich hätte mich auch geweigert. Als mein Orthopäde nicht weiter wußte, schickte er mich zum Rheumatologe, der damals sich auf Fibro spezialisiert hatte. Er stelle Fibro fest, , da ich zu der Zeit 3 J. lang nicht mehr geschlafen habe wie 1-2 Std. pro Nacht.Auch brach ich bei dem Rheumadoc in tränen aus, weil ich einfach nicht mehr konnte . Woraufhin der mich zum Psychologen schicken wollte und mir Medis verweigerte. Bekam damals Amitriptylin, ein Anti Depressiva. Durch reinen Zufall geriet ich dann an meinen Schmerztherapeuten, der mich heute noch behandelt. Das ganze ist jetzt über 20 Jahre, ich selber bin 65, und ich arrangiere mich mit der Fibro. Bleibt mir auch nichts weiter übrig. Das schlimmste was wir Fibros aber tun können, alle Gebrechen auf die Fibro schieben. Denn es kann ja auch was anderes schwerwiegenderes sein.
Bist Du an Deinen Händen eigentlich mal geröngt worden? Vor 6 J. hatte ich ebenfalls Schmerzen in den Händen und es wurde bei mir durch Röntgen Rheuma festgestellt. War im Blutbild nicht zu sehen.
Ich wünsche Dir, dass Du alle antworten die Du brauchst, hier findest.

LG MIam
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Shetyna » Mi 14. Feb 2018, 14:43

Hallo Annabelle,

Fibro hat so viele Facetten und macht sich bei jedem anders bemerkbar. Auch die Medis (wobei es ja leider noch kein spezielles für Fibro gibt) schlagen bei dem einen an, beim anderen zeigen sie keine Wirkung. Daher bringt es dir nichts zu wissen, wer wann was hatte und du machst dich damit nur verrückt.

Ich wünsche dir das man endlich herausfindet was mit dir los ist, denn dann wirst du innerlich ruhiger und das ist natürlich das Beste für dich.

Liebe Grüße
Shetyna
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Frecky » Mi 14. Feb 2018, 17:58

Hallo Annabell,

Bei mir traten die Wechseljahre und die Fibro zusammen auf . Ich habe immer gehofft, dass es nur die Wechseljahre sind. Schlafstörungen, Muskelschmerzen, Herzstolpern oder Herzrasen , abnehmende Belastbarkeit, Gewichtszunahme, Hitzewallungen u.a. waren die Symptome . Mit 45 J. ging es los. In der Zeit war ich psychisch und körperlich überlastet (Durch Scheidung u. Job in der Pflege). Ich habe zuerst nur an die WJ gedacht, aber die Schmerzen in den Muskeln breiteten sich im ganzen Körper aus. Morgens hatte ich steife Finger und einen steifen Körper ( morgendliche Anlaufschmerzen) . Nach einer 1/2 bis ca. 1 std wurde es langsam besser. Weg waren die Schmerzen aber nie. Bei Stress , körperlicher Belastung und auch bei nass–kaltem Wetter wurde es unerträglich. So bin ich eines Tages beim Rheumatolgen gelandet u. Der stellte nach einer körperlichen– und Blutuntersuchung die Diagnose Fibro. Bei mir waren fast alle Tenderpionts positiv. Mittlerweile sind die meisten WJ Symptome wieder weg. Die Schmerzen aber blieben. Während der WJ hatte ich allerdings auch immer mal wieder Gelenk– oder Sehnenschmerzen. Scheinbar läuft das schon unter Alterszipperlein :k36: durch die Abnahme der Östrogene wird man angeblich auch schmerzempfindlicher, weil das wiederum Einfluss auf die serotininbildung haben soll. Soviel zu meiner Geschichte.

Liebe Grüße frecky :k34:
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Re: Unsicher, ob Fibro oder Wechseljahre

Beitragvon Sabine » Mi 14. Feb 2018, 19:08

hallo Annabelle,

ich finde überhaupt nicht das die Ärzte sofort auf Fibro hinweisen, ganz im Gegenteil. Ich z.B. bin 2 Jahre gerannt bis ich an einen
einigermassen guten Rheumatologen geraten bin.
Bei mir fing es an wie bei Dir, nur das ich es an den Füßen hatte. Mir taten sie so weh das ich teilweise nicht laufen konnte. Immer
die Fußsohle, morgens der erste Schritt aus dem Bett war schlimm. Der Orthopäde hat mir Einlagen verschrieben, alles probiert.
Hat alles nichts geholfen. Es ging immer schubweise, es war von einem Tag auf den anderen weg und fing von einem auf den
anderen Tag wieder an. Ich habe allerdings auch andere Probleme, Blase, Darm, bin den ganzen Tag müde und schlapp. Das alles
hatte ich am Anfang aber nicht. Aus den Wechseljahren war ich da schon ziemlich raus, hatte manchmal noch kleine Hitzewellen,
aber das war alles.
Ach ja, Gicht war auch noch eine Andeutung der Ärzte.

ich habe die Erfahrung gemacht das die meisten Ärzte einen angucken als ob man sie nicht alle hätte wenn man meint man
könne evtl. ja Fibro haben. Irgendwann wird man als "phychisch" krank abgestempelt und wenn es nach den Ärzten geht mit
Antidepressiva vollgepumpt.

seltsam ist das bei Dir wirklich nur die Hände betroffen sind, aber wo ich da noch hingehen würde weiss ich auch nicht. Meiner
Erfahrung nach ist es Glücksache wenn ein Arzt Fibro feststellt.

aber nicht aufgeben, am Ball bleiben. Manchmal muss man unzählige Prinzen küssen bis man den Richtigen findet.

LG
Sabine
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